Arbeitsgrundlage: dialogische Gestalttherapie

Die therapeutische Arbeit mit Menschen im Sinne eines humanistischen Ansatzes verlangt zugewandte Präsenz und eine möglichst bewertungsfreie Haltung, die den KlientInnen einen Raum bietet, „in dem sie entdecken können, was ihre Seele schon weiß“ (Hunter Beaumont).

In einer achtsamen Begegnung, im Dialog, geht es um eine differenzierte Wahrnehmung des Erlebens der KlientInnen, ihre Empfindungen, Deutungen und Bewertungen. Dabei können für die Therapeutin/den Therapeuten diagnostische Kriterien hilfreich sein, um Muster an Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen besser zu verstehen, mit deren Hilfe Menschen versuchen, mit schwierigen oder schmerzlichen Erfahrungen fertig zu werden – wenn wir diese Kriterien nicht als kategorisierende Festlegungen, sondern als prozessuale Diagnostik verstehen.

Unsere Arbeitsgrundlage ist der dialogische und körperorientierte Gestaltansatz, in dem das Erleben des Menschen zum Thema spannender Erkundungsarbeit wird und in dem die innere Resonanz der TherapeutIn auf die Beziehungsangebote der KlientIn Teil des Forschungsprozesses werden.

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben
wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Rainer Maria Rilke
Therapeutinnen
Aktuell:
Kurse/Seminare
Dialogische Traumatherapie

Prof. Dr. Willi Butollo und weitere Dozenten des MIT (Münchner Institut für Traumatherapie)
7 Module a` 2 Tage
9.00 - 17.00 Uhr
(samstags/sonntags)

 Nächster Kursstart:

12./13. Januar 2019

Kurse/Seminare
Supervision für TherapeutInnen - der dialogische Ansatz in der Psychotherapie

Jahreskurs - 6 x donnerstags,
18.00 – 21.30 Uhr

Nächster Kursstart:

21. Februar 2019