Der Gestaltansatz als Arbeitsgrundlage

Die therapeutische Arbeit mit Menschen im Sinne eines humanistischen Ansatzes verlangt zugewandte Präsenz und eine möglichst bewertungsfreie Haltung, die den KlientInnen einen Raum bietet, „in dem sie entdecken können, was ihre Seele schon weiß“ (Hunter Beaumont).

In einer achtsamen Begegnung, im Dialog, geht es um eine differenzierte Wahrnehmung des Erlebens der KlientInnen, ihre Empfindungen, Deutungen und Bewertungen. Dabei können für die Therapeutin/den Therapeuten diagnostische Kriterien hilfreich sein, um Muster an Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen besser zu verstehen, mit deren Hilfe Menschen versuchen, mit schwierigen oder schmerzlichen Erfahrungen fertig zu werden – wenn wir diese Kriterien nicht als kategorisierende Festlegungen, sondern als Prozessuale Diagnostik – oder was glaubt die Kinderseele verstehen.

Unsere Arbeitsgrundlage ist der dialogische und körperorientierte Gestaltansatz, in dem das Erleben des Menschen zum Thema spannender Erkundungsarbeit wird und in dem die innere Resonanz der TherapeutIn auf die Beziehungsangebote der KlientIn Teil des Forschungsprozesses werden.

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben
wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Rainer Maria Rilke

Therapeut_innen

Aktuell:

Workshop:

Der Blick auf das Ganze – Systemische Perspektiven

Fr. 20.01.2017 - So. 22.01.2017

Praxis der Familienaufstellung – Offenes Angebot
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Vortrag:

Vom Muss zum Genuss
Essstörungen – die Suche nach (Er)füllung

Donnerstag, 02.02.2017
19 – 21 Uhr

Symptome und Erscheinungsformen von Essstörungen und Möglichkeiten der Gestalttherapie
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kurse/seminare:

Angewandte Psychopathologie – Diagnostik und Supervision

6 x donnerstags 17.30 – 21.30 Uhr
Nächster Start: 16.02.2017

Reflexion für die eigene therapeutische Praxis
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Tagesseminar:

Wirkung und Einsatz von Psychopharmaka

Samstag, 18.02.2017
10 - 17 Uhr

Einsatz von Medikamenten bei psychischen Störungen, Substanzgruppen, Wirkungsweise
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Kurse/Seminare:

Der dialogische Ansatz in der humanist. Psychotherapie -
Angewandte Psychopathologie und Supervision

5 x donnerstags, 12.30 – 19.30 Uhr
Start: 23.03.2017

Dialogische und erfahrungsbasierte Weiterbildung für erfahrene PsychotherapeutInnen
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2-Tagesseminar:

Erstgespräch und Verfassen von Berichten zum Antrag auf Psychotherapie

Sonntag, 26.03.2017 und
Sonntag 02.04.2017
jeweils 10 - 18 Uhr

Komplexität und Strukturierung des ersten Gesprächs, Schritte der Berichterstellung kennenlernen und anhand von Fallbeispielen einüben
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Tagesseminar:

Vom Muss zum Genuss
Essstörungen – die Suche nach (Er)füllung

Sonntag, 07.05.2017
10 – 18 Uhr

Hinter die Fassade von Störungen des Essverhaltens und der Körperwahrnehmung schauen
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Tagesseminar:

Narzissmus – ein intersubjektives Verständnis

Samstag, 20.05.2017
10 - 18 Uhr

Merkmale und Phänomene narzisstischer Prozesse, Interventionen und Umgang mit Abwehr- und Widerstands­phänomenen
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Tagesseminar:

Depression

Sonntag, 11.06.2017
10 - 18 Uhr

Vorstellung des Spektrums der Zustände von Depression und ihrer Maskierungen
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Tagesseminar:

„Fragile Selbstprozesse“ – Borderline-Prozesse

Samstag, 07.10.2017
10 - 18 Uhr

Auf dem Hintergrund verschiedener theoretischer Modellvorstellungen werden Konzepte der Spaltung und der projektiven Identifizierung vorgestellt und erfahrbar gemacht.
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Tagesseminar:

Narzissmus – ein intersubjektives Verständnis

Samstag, 25.11.2017
10 - 18 Uhr

Merkmale und Phänomene narzisstischer Prozesse, Interventionen und Umgang mit Abwehr- und Widerstands­phänomenen
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Info-Abend:

Prüfungsvorbereitung HP-Psychotherapie

Termin auf Anfrage
19 – 21 Uhr

Interessenten für die Prüfungsvorbereitung HP Psychotherapie
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